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Die Hecke hat geöffnet

Nun ist er also da, mein höchst eigener Blog.

Was ich nun damit machen werde ist wohl noch nicht so klar, aber es wird sich sicherlich etwas finden lassen. Auf jeden Fall bin ich gespannt, denn wie so oft ist auch hier denke ich der Weg das Ziel. Manchmal will man halt einfach etwas loswerden... nun dafür sind Blogs wohl da.

22.8.07 09:13


Älter werden & Freundschaften

Irgendwie werde ich vor Geburtstagen immer mal wieder so sentimental. Und nun nähert sich auch noch ein "Runder" mit großen Schritte, der Dritte in meinem bisherigen Leben.

Den ersten hab ich kaum wahrgenommen oder zumindest erinnere ich mich nicht mehr so wirklich intensiv daran, der zweite war eigentlich ganz cool und jetzt naht die große 30.

Je näher sie kommt umso weniger beeindruckend ist das ganze. Kein Panik, kein "ach was werd ich doch alt"...nichts. Nimmt ja auch kaum jemand als was besonderes wahr, warum also großes Tamtam drum veranstalten.

Moment. Nimmt kaum einer wahr? Ja wo sind sie denn, die Freunde?

... 

Geburtstage bieten sich einfach dazu an (ebenso wie Silvester) mal zurück zu blciken auf, das was man schon so erreicht hat. Im Prinzip bin ich schon zufrieden. Tolle Familie (okay dazu hab ich wenig geleistet), tolle Freundin (auch nciht nur mein Verdienst), Schule irgendwie geschafft, Studium sogar recht gut gemeistert, mich erfolgreich durch Praktika und Jobs geschlagen und mich "auf eigene Beine" gestellt, ja sogar "ausgewandert" bin ich.
Okay, momentan sieht es mau aus mit dem Job, aber das bessert sich auch wieder und finaziell geht es einem ja nicht schlecht. Eigene Wohnung, eigenes Auto... kein Grund zu klagen.
Außerdem hat man seine Freunde.

Wie sieht es aber aus mit den Freunden? Im Laufe des Lebens trifft man so einige von ihnen. Allerdings glaube ich, dass man in jungen Jahren eher die intensiven Freundschaften entwickelt.

Kindergarten: Man geht durch dick und dünn, verbringt jede verfügbare Minute mit Freunden. Man teilt nicht nur Interessen, man entwickelt sie zusammen. 

Naja, zu den Kindergarten Freunden habe ich heute keinen Kontakt mehr, der letzte riss zwar erst vor ein paar Jahren ab, war aber schon lange nicht mehr das was man tiefe Freundschaft nennen könnte. Man hat sich einfach auseinander entwickelt.

Grundschule: Ähnliches Muster, allerdings sucht man sich seine Freunde nun schon genauer aus. Mädchen sind doof und die Jungs mit ähnlichen Interessen sind toll. Fußball, Lego...wasweißich. Man macht die Wälder unsicher, erlebt gemeinsam Abenteuer. Eine geile Zeit.
Und heute? Keine Ahnung was die Freunde von damals so machen. Kein Kontakt. Keine Freundschaft.

Weiterführende Schule: Völlig neue Leute, eine neue Zeit. Die Auswahl der Freunde verläuft noch systematischer, Cliquenbildung, wo gehöre ich dazu? Hatte man vorher "Einen Besten Freund" und jede Menge andere Freunde, die zum feiern und spielen kommen, sucht man nun die Bindung zu einer Gruppe. Aber die Freundschaften entwickeln eine gewisse Reife, man setzt sich mehr mit den anderen auseinander. Man wird gemeinsam erwachsen, reifer. Die Freundschaften werden reifer...oder nicht? Solche Freundschaften überstehen auch den nächsten großen Einschnitt

Nach der Schule: Bei mir Zivildienst. Zum Glück mit einem Freund aus Schulzeiten. Man entwickelt auch einige andere gute Bekanntschaften...ja Bekanntschaften. leute die man sympathisch findet, mit denen man gut kann, abhängt, sich prächtig unterhält... die man aber doch in eine andere Gruppe als die FREUNDE steckt. Ganz selten wird aus einem Bekannten ein Freund...häufiger aus einem Freund ein bekannter. Das führt zwangsläufig dazu, das der Freundeskreis sich reduziert. Man kennt zwar mehr Menschen und hat mit mehr zu tun...aber wirjklcih befreundet ist man plötzlich nur noch mit einem ganz kleine Kreis.
Interessen ändern sich udn auf einmal hat man sich nichts mehr zu sagen. Dafür kann man mit den Bekannten reden, entdeckt gemeinsame Interessen. warum werden das nicht so schnell Freunde?
Wahrscheinlcih weil alles schon gefestigte Persönlichkeiten sind und man sich nicht mehr gemeinsam weiter entwickelt, zumindest nicht mehr so wie noch zu Schulzeiten.

Wir man wirklich so alt?

Für das Studium galt eigentlich das selbe. interessensgemeinschaften, Party-gemeinschaften, Nette Leute, tolle Bekannte...Freunde? Ich weiß nicht. Wirklich Kontakt hab ich nur noch zu einer meiner Kommilitoninnen. 

Dennoch. Auf dem Weg findet man doch immer wieder Personen, die man Freunde nennt. Aber wenn man so zurück blickt, sieht man wie fragil solche Freundschaften sind. Manche zerbrechen an Interessen, manche an Distanzen... oder woran auch immer.

Meinen Geburtstag werde ich wohl mit sehr wenigen Freunden feiern.
Hören die Anderen deswegen auf Freunde zu sein?

Ich denke nicht. Freundschaft ist Arbeit und Wertschätzung. Ich bin bereit zu arbeiten und das ist es mir auch wert. 

23.8.07 21:00





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